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Sonntag, 06.02.11
19.00 Uhr
Orgelsoirée
in der Erlöserkirche Fürstenfeldbruck
Historisches Orgelkonzert mit Werken von J.S. Bach und F. Mendelssohn-Bartholdy
an der Orgel: Torsten Laux
Sonntag, 03.04.11
19.00 Uhr
Erlöserkirche:
Orgelsoirée
Dekanatskantorin Jasmin Neubauer wird eine Auswahl verschiedener Choralvertonungen
zum Thema Passion spielen, darunter "O Lamm Gottes, unschuldig" in Vertonungen von
Johann Sebastian Bach und Johann Pachelbel. Ergänzt werden die Choralvertonungen
durch barocke Passacaglien und Ciacconen. Zwischen der Orgelmusik wird Dekan Stefan
Reimers Texte und Meditationen sprechen. Der Eintritt ist wie immer frei.
Sonntag, 10.04.11
10.00 Uhr
in der Gnadenkirche:
Musikalischer Gottesdienst
Mendelssohn-Kantate "Wer nur den lieben Gott lässt walten"
Mit Simona Brüninghaus, Sopran, dem Chor der
Gnadenkirche, dem
Motettenchor und dem
Orchester der Erlöserkirche,
Leitung: Kirsten Ruhwandl.
Sonntag, 17.04.11
10.30 Uhr
Musikalischer Gottesdienst
in der Erlöserkirche Fürstenfeldbruck
Kantorin Kirsten Ruhwandl an der Orgel und Solisten werden Teile aus Giovanni Battista Pergolesis
Stabat Mater aufführen.
Kantate Nr. 104 von J. S. Bach: "Du Hirte Israel, höre"
Ausführende: Rudolf Haslauer (Tenor) und Rudolf Hillebrand (Bass), der
Motettenchor und das Orchester
der Erlöserkirche
Leitung: Kirsten Ruhwandl.
Die Kunst des Barock hat in Bild, Dichtung und Musik besondere Freude an der Darstellung des ländlichen Lebens und speziell des Hirtenmilieus gefunden, das ihr friedvoll und ruhig, fern von den Ränken absolutistischer Fürstenwillkür als erstrebenswert zur Verwirklichung idealer Empfindungen wie Liebe, Treue, Unschuld, Freundschaft u. a. erschien. Es ist darum kein Wunder, daß auch der Glaube dieser Zeit sich mit besonderer Inbrunst am Bilde Jesu als des guten Hirten entzündete, daß die Hirtenmusik — das Pastorale — unmittelbar als Symbol der von Jesus gehüteten Gemeinde verstanden werden konnte und daß ein Wort wie "führe uns in deinen Schafstall ein" unreflektiert und ohne jeden Anflug von Komik, die der moderne Hörer dabei empfinden mag, in diese Vorstellungswelt einbezogen wurde.
Bach hat diese Kantate in seinem ersten Leipziger Amtsjahr zum 23. April 1724 komponiert, zum Sonntag Misericordias Domini (zwei Wochen nach Ostern).
Der Eingangschor vereint auf geniale Weise die Stimmung des Hirtenmilieus mit den Bitten des Psalmworts um Trost. Die ausgedehnte Einleitungssinfonie ist im Stil eines Pastorale komponiert: Triolen und breite Orgelpunkte sorgen für das ländliche Kolorit.
Satz 5 ist ein weiteres Pastorale von überwältigender Schönheit, diesmal als Arie. Die triolische Bewegung sowie Orgelpunkte stellen die Beziehung zum Eingangssatz her. Inhaltlich jedoch stehen beide Sätze zueinander im Verhältnis von Bitte und Erfüllung, Altem und Neuem Testament: Nachdem Christus erschienen ist, haben wir die Gewißheit, daß Gott seine Herde nicht im Stiche lassen wird. Großartig ist die Hervorhebung der Textpartie "nach einem sanften Todesschlafe" im Mittelteil mit Hilfe des Neapolitanischen Sextakkordes; doch ist die Stelle durch die Continuität der instrumentalen Thematik in den Satzzusammenhang eingeordnet: Auch in der Entrücktheit des Todes, so mag man die Stelle deuten, bleibt Jesus mein guter Hirte.
Aus: Alfred Dürr - "Die Kantaten von Johann Sebastian Bach" (dtv/Bärenreiter)
Samstag, 14.05.11
19.00 Uhr
Erlöserkirche:
Gospelkonzert
Konzert des Gospelchors der Erlöserkirche Sing & Pray
Leitung: Kirsten Ruhwandl
Samstag, 21.05.11
19.00 Uhr
40 Jahre Posaunenchor!
im Kurfürstensaal des Klosters Fürstenfeld
Im Rahmen des Jubiläumsjahres veranstaltet der Chor 3 ein großes,
festliches Benefizkonzert
zugunsten der "Ökumenischen Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche im
Landkreis Fürstenfeldbruck".
Schirmherren der Veranstaltung sind Dekan Albert Bauerfeind und Dekan Stefan Reimers
Sonntag, 05.06.11
19.00 Uhr
Orgel Pur
Orgelsoirée
in der Erlöserkirche Fürstenfeldbruck
Entgegen der Tradition werden in dieser Soiree keine Texte gelesen, sondern Dekanatskantorin
Jasmin Neubauer wird ein pures Orgelprogramm präsentieren. Der musikalische Schwerpunkt
der Soiree wird bei Orgelmusik deutscher Komponisten der Frühromantik und Werken Johann
Sebastian Bachs liegen. So werden unter anderem die d-mMoll Orgelsonate von Johann Gottlob
Töpfer (1791 – 1870) sowie die d-moll Sonate (op. 118) von Gustav Merkel (1827 -1885) erklingen.
Pfingstmontag, 13.06.11
10.30 Uhr
Gnadenkirche:
Gottesdienst mit viel Musik zum Pfingstmontag
mit Solisten, dem Chor der Gnadenkirche, dem
Motettenchor und dem Orchester
der Erlöserkirche
Leitung: Kirsten Ruhwandl.
Samstag, 02.07.11
19 bis 1 Uhr
jede Stunde
Brucker Kulturnacht
in der Erlöserkirche
Singen macht froh und beflügelt Herz und Seele
Konzert von Chören des Sängerkreises Fürstenfeldbruck
jeweils zur vollen Stunde, ca. 1/2 Stunde lang
Unter dem Dach des Sängerkreises Fürstenfeldbruck
sind insgesamt 27 Gesangvereine aus dem Landkreis vereint. Sie alle haben sich
dem Motto "Singen macht froh und beflügelt Herz und Seele" verschrieben.
Stündlich wechselnd stellen sich einige dieser Chöre mit einer
Auswahl ihrer bunten Vielfalt an Chorliteratur vor. Musikfreunde
können dabei Liedgut verschiedener Epochen und Stilrichtungen
genießen. Der musikalische Bogen wird gespannt von rhythmischen
afrikanischen Gesängen zu wogenden Walzerklängen, von
bekannten Evergreens der Zwanziger und Dreißiger Jahre bis zur Moderne.
Natürlich singen die Chöre auch aktuelle Schlager und Popmusik.
Aber war nicht auch Joseph Haydn ein Popstar seiner Zeit?
anschließend findet ein Empfang im Gemeindesaal statt.
Sonntag, 09.10.11
10.30 Uhr
Erlöserkirche:
Großer Festgottesdienst zum 40-jährigen Jubiläum des Posaunenchors
Sonntag, 06.11.11
19.00 Uhr
Erlöserkirche:
Poesie in Tönen - Orgelsoirée mit Torsten Laux
Unter dem Titel "Poesie in Tönen" spielt Prof. Torsten Laux aus Düsseldorf seine Vertonungen von 12 Psalmen für Orgel solo in der Erlöserkirche. Vor der musikalischen Darstellung der Psalmen liest Dekan Stefan Reimers den jeweiligen Psalm, es folgen facettenreiche und sehr unterschiedliche Vertonungen der Texte, die den Konzertbesuchern Raum geben, sich ganz individuell in Musik und Text wiederzufinden.
Sonntag, 20.11.11
18.00 Uhr
Versöhnungskirche Emmering:
Vanitas - Von der Vergänglichkeit alles Irdischen
Konzert zum Ewigkeitssonntag
Kompositionen von Sweelinck, Byrd, Froberger, Böhm und Bach.
Texte von Gryphius und Opitz
mit Helene Lerch (Cembalo) und Pfr. Peter Kocher (Sprecher)
Wie ein roter Faden zieht sich die Vanitas-Thematik durch die Kunst des
Barocks, sei es nun
die Musik, die Poesie oder die bildende Kunst. Auf Schritt und Tritt wird der Mensch daran
gemahnt, dass alles Irdische vergänglich, "eitel" (lat. vanus) ist, dass
sein eigenes Tun und Trachten, daß die sinnliche Erfahrung dieser Welt
sich in der Konfrontation mit dem Tod als ein Nichts herausstellt.
Als flüchtigste, unbeständigste der Kunstgattungen galt
im Barock wohl die
Musik, da ihre Existenz an das Parameter der Zeit gebunden ist: Im selben Moment
entsteht und vergeht sie, und will man ihr nachlauschen, so ist sie
entweder für immer entschwunden oder man wird von ihrem Echo
getäuscht.
Bitte lesen Sie weiter im Programmtext, den Sie
HIER HERUNTERLADEN
können.
Rutter (geb. 1945), der am Clare College in Cambridge Musik studierte und später
dessen Musikdirektor war, gründete 1981 einen professionellen Kammerchor.
Er gilt gegenwärtig als einer der bedeutendsten und populärsten
Komponisten von Chor- und Kirchenmusik. Eine vielschichtige Harmonik und Rhythmik,
die auch Jazz- und Musical-Elemente aufnimmt, und ein großer melodischer
Erfindungsreichtum prägen Rutters Musik. Sein Gloria für Chor, Bläser, Orgel
und Schlagwerk besticht durch eine enorme Klangfülle, die die Herrlichkeit
(lat. gloria) hörbar macht.
Die Aufführung unter Leitung von Kantorin Kirsten Ruhwandl gestalten die Chöre
der Erlöserkirche sowie der Friedenskirche Eichenau, unterstützt von einem
achtköpfigen Bläserensemble, zwei Schlagzeugern und Uta May an der Orgel.