Aufgang zur KV-Bank. Gesehen in der Ludgerikirche in Norden
öffentliche Kirchenvorstandssitzungen
Montag, 12.12.11, 19.30 Uhr im Besprechungszimmer des Pfarramts, Albrecht-Dürer-Str. 24.
Mittwoch, 01.02.12, 19.30 Uhr im kl. Gemeindesaal der Erlöserkirche.
Kirchenvorstandswahlen 21. Oktober 2012 in Bayern
Veränderungen im Kirchenvorstand der Erlöserkirche
Der Kirchenvorstand der Erlöserkirche hat beschlossen, die Strukturen seiner Arbeit im Blick auf die bevorstehenden Herausforderungen im Bereich der Immobilien, der Finanzen und vor allem der Kirchenvorstandswahlen 2012 neu festzusetzen. Dies wird u.a. durch die Besetzung aller hauptamtlichen Stellen der Kirchengemeinde seit dem 1.9.2011 ermöglicht, so dass nun wieder mit voller Kraft gearbeitet werden kann. Hinzu kommt der Wunsch, die unterschiedlichen Kompetenzen noch besser zum Wohl der Kirchengemeinde einzusetzen.
Deshalb hat der Kirchenvorstand nach einem langen und intensiven Beratungsprozess beschlossen, dass Pfarrer Stefan Reimers ab sofort den Vorsitz im Kirchenvorstand und die Pfarramtsführung der Kirchengemeinde übernimmt. Pfarrer Niclas Willam-Singer und Pfarrerin Sigrid Schott-Breit werden neben ihren Schwerpunkten in der inhaltlichen und seelsorgerlichen Arbeit in spezifischen Bereichen, z.B. im Immobilienbereich oder in der Verantwortung für den Kindergarten in Emmering, den Pfarramtsführenden unterstützen und entlasten.
Gleichzeitig übernehmen Heidi Haberer und Robert Plamann die Aufgaben der Vertrauenspersonen des Kirchenvorstands, die die Kontakte des Kirchenvorstands in die Kirchengemeinde hinein verantworten und gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Kirchenvorstands die Arbeit koordinieren werden. Dadurch wird insgesamt sicher gestellt, dass der Kirchenvorstand der Erlöserkirche mit Blick auf die Zukunft der Kirchengemeinde noch effektiver und noch besser verzahnt mit den unterschiedlichen Gruppen und Kreisen der Kirchengemeinde arbeiten kann.
Diese Umstrukturierungen sind das Ergebnis gemeinsamer Beratungen und Beschlüsse der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden und läuten die Phase der Vorbereitungen auf die Kirchenvorstandswahlen im Oktober 2012 ein. Bei diesen Wahlen wird das Leitungsgremium der Kirchengemeinde für die kommenden Jahre bis inklusive 2018 neu besetzt.
Stefan Reimers
Protokolle und Dokumente vergangener KV-Sitzungen (nur öffentlicher Teil, PDF):
Stimmberechtigte Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher des KV
22 Männer und Frauen aus unserer Gemeinde haben sich an der Wahl beteiligt. Mit ihrem "Aufkreuzen für die Gemeinde" haben sie den Kurs der nächsten Jahre bestimmt.
In unserer Gemeinde wurden die folgenden 10 Frauen und Männer in alphabetischer Reihenfolge in den neuen Kirchenvorstand
gewählt:
Göttner, Christiane
Haberer, Heidi
Hellings, Anja
Liebl, Johannes
Mayr, Maximilian
Meyer, Christiane
Plamann, Robert
Richter, Alexander
Schildhauer, Markus
Wagner, Hans-Joachim
Zu Ersatzleuten wurden die folgenden 10 Frauen und Männer in alphabetischer Reihenfolge gewählt:
Best, Rüdiger
Cording, Sibylle-Margarete
Deutsch, Petra
Haunert, Karl Heinz
Matthäus, Sigrid
Merz, Wolfgang
Neidhardt, Siegfried
Rummel, Dita
Spindler, Margit
Weiss, Florian
Die Wahlbeteiligung betrug 12,1%, das waren etwa 2% mehr als beim letzten Mal. Besonders hoch war übrigens die Wahlbeteiligung der Erstwähler (bei 18%).
Der Vertrauensausschuss dankt allen Wählerinnen und Wählern für ihre Beteiligung an der Wahl. Besonderer Dank gebührt den Frauen und Männern, die als Kandidatinnen und Kandidaten bei dieser Wahl "aufgekreuzt" sind und damit in besonderer Weise ihr Engagement für unsere Gemeinde unter Beweis gestellt haben.
Hier die Liste der Kandidatinnen und Kandidaten mit ihrem Wahlprogramm
Best, Rüdiger - Anliegen: Die Gemeinde stärker bekannt machen, die verschiedenen kirchlichen Gruppen zusammenführen, die Gemeinsamkeit bewusster machen. Besonders liegt mir die Familienarbeit am Herzen.
Cording, Sibylle - Anliegen: Ökumene, Toleranz zwischen den Religionen, Transparenz der Kirchenvorstandsarbeit.
Deutsch, Petra - Anliegen: Gewinnung von jungen Familien und Neubürgern für die Gottesdienstgemeinde, Rückgewinnung von Ausgetretenen durch Besuche und Kontakte.
Göttner, Christiane - Anliegen: Mitgliederpflege, Priestertum aller Gläubigen, Diakonie, Gottesdienst.
Haberer, Heidi - Anliegen: Einen Schwerpunkt möchte ich setzen im Bereich Kindergarten Emmering. Sehr wichtig ist mir auch die ökumenische Zusammenarbeit, z.B. beim Weltgebetstag.
Hanl, Andrea - Anliegen: Ich möchte mich für die Interessen und Bedürfnisse der jungen Menschen in unserer Kirchengemeinde einsetzen.
Haunert, Karl-Heinz - Anliegen: Schwerpunktmäßig möchte ich dort anpacken, wo Not am Mann ist.
Hellings, Anja - Anliegen: Ich würde gerne die in der Jugendarbeit gewonnenen Erfahrungen in einem größeren Rahmen einbringen, vor allem zur besseren Vernetzung und Zusammenarbeit der einzelnen Gruppen innerhalb der Gemeinde; Erweiterung der Angebote für junge Erwachsene.
Liebl, Johannes - Anliegen: Besonders einsetzen möchte ich mich für die stärkere Kommunikation zwischen den einzelnen ehrenamtlichen Kreisen der Gemeinde.
Matthäus, Sigrid - Anliegen: Frauenarbeit, Entlastung der Mesnerin, Zusammenbringen von Konfirmanden und Senioren.
Mayr, Maximilian - Anliegen: Mehr Integration aller Gemeindeglieder in die laufende Arbeit, besserer optischer Zustand der Liegenschaften der Kirche.
Merz, Wolfgang - Anliegen: Aufkreuzen für die Gemeinde, Förderung des jugendlichen Nachwuchses für eine lebendige Gemeindearbeit.
Meyer, Christiane - Anliegen: Jugend-, Familien- und Seniorenarbeit, Ökumene, Unterstützung der Jugend
Neidhardt, Siegfried - Anliegen: Förderung der Kirchenmusik; christliche Nächstenliebe und Barmherzigkeit leben; Hauptthema: Ökumene.
Plamann, Robert - Anliegen: Mir liegt daran, dass unsere Gemeinde auch den Zeiten abnehmender Mitgliederzahlen und geringerer Finanzmittel die verbleibenden Spielräume aktiv nutzt und dabei auch neue, vielleicht ungewöhnliche Wege geht (Ansatz: Beschränkung auf das Wesentliche).
Richter, Alexander - Anliegen: Kirchenmusik, Gottesdienste
Rummel, Dita - Anliegen: Ich möchte dort mitarbeiten, wo es am nötigsten gebraucht wird. Besonders wichtig sind mir die Familien und die Jugendlichen.
Schildhauer, Markus - Anliegen: Die Finanzfrage muss so geregelt werden, dass unsere Kirche sich auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren kann. Zudem müssen wir solche Strukturen schaffen, dass Kirche Dienstleister und nicht Verwalter ist.
Schleicher, Karin - Anliegen: Besonders wichtig sind mir: Förderung der christlichen Gemeinschaft im Rahmen kirchlicher Veranstaltungen, Ökumenekreis. Wegen meiner beruflichen Vorkenntnisse würde ich mich im Liegenschaftenausschuss engagieren.
Spindler, Margit - Anliegen: Gottesdienste/Familiengottesdienste, Kindergarten
Wagner, Jochen - Anliegen: Seniorenbetreuung
Weiss, Florian - Anliegen: Besonders wegen des Weggangs des Jugenddiakons ist das Weiterbestehen der Jugendarbeit ein wichtiges Thema: Auch die Kommunikation zwischen den Gruppen der Gemeinde ist mir wichtig.
Der Kirchenvorstand ist das demokratisch gewählte Gremium, das die Leitung der Gemeinde wahrnimmt und als persönlicher Ansprechpartner für die Gemeindeglieder fungiert.
Er besteht aus acht direkt gewählten und zwei berufenen Gemeindegliedern und den drei Pfarrern. Aus dem Gremium heraus werden die Vertrauensperson und ihr Stellvertreter gewählt, die gemeinsam mit dem geschäftsführenden Pfarrer die Geschäftsordnung und die Tagesordnung der Sitzungen verantworten.
Der Kirchenvorstand ist verantwortlich für das geistliche Leben in der Kirchengemeinde und trifft unter dem Vorsitz des geschäftsführenden Pfarrers alle wichtigen Entscheidungen in Sachen Personal, Haushalt und Organisation der Kirchengemeinde, etwa vergleichbar mit dem Stadtrat innerhalb einer Kommune. Dies betrifft z.B. folgende Bereiche
Gottesdienst:
Der Kirchenvorstand beschließt über die Einführung neuer Gottesdienstformen und Gottesdienstzeiten.
Konfirmandenunterricht und Kindergottesdienst: Der Kirchenvorstand ist verantwortlich für die Planung und Inhalte des Konfirmandenunterrichts und die Form des Kindergottesdienstes.
Mitarbeitende:
Der Kirchenvorstand ist Arbeitgeber der Mitarbeitenden in Kindergarten, Büro, Kirchenmusik, Hausmeisterei, Mesnerdienst. Er stellt Mitarbeitende in der Kirchengemeinde ein und muss sich in Zeiten knapper werdender Geldmittel auch Gedanken machen über die zu finanzierende Anzahl der Beschäftigten. Gerade dies ist eine äußerst verantwortungsvolle Aufgabe, weil über das Wohl und Wehe von Menschen entschieden werden muss.
Kirchliche Gebäude:
Der Kirchenvorstand entscheidet über die Überlassung der Gottesdienst- und Gemeinderäume für besondere Veranstaltungen, aber auch über den Bauunterhalt, z.B. eine neue Heizung im Gemeindehaus und derartige Dinge.
Förderung des Gemeindeaufbaus und des Gemeindelebens:
Der Kirchenvorstand unterstützt und fördert vor allem die Bereiche Diakonie, Mission, Männer- und Frauenarbeit, Jugendarbeit, Eltern- und Familiendienste, Kirchenmusik, Ökumene etc.
Finanzen:
Er verwaltet das Ortskirchenvermögen. Er beschließt über Haushaltsplan und Rechnung sowie die Erhebung des Kirchgeldes.
Die Kirchenvorsteherlnnen nehmen innerhalb des Kirchenvorstands Beauftragungen für bestimmte Sachbereiche (z.B. Finanzen, Bauangelegenheiten, Personal, Frauen, Männer, Kindergottesdienst, Umwelt, etc.) wahr. Diese Arbeit geschieht sehr häufig in Ausschüssen.
Allgemeiner Auftrag:
Innerhalb der Gemeinde haben die Kirchenvorstandsmitglieder die Aufgabe, Anliegen der Gemeindeglieder aufzunehmen und in das Gremium einzubringen. Dies bedeutet für Sie: Die Damen und Herren haben ein offenes Ohr für Ihre Sorgen und Nöte, Ihre Vorschläge und natürlich auch Ihre Kritik. Sie dürfen sie gerne direkt ansprechen!
Die Mitglieder des Kirchenvorstands vertreten die Erlöserkirchengemeinde in der Öffentlichkeit. Dabei ist die Mitgliedschaft in anderen Gremien und die Vertretung der Interessen der Erlöserkirchengemeinde wichtig.
Sitzungen:
Der Kirchenvorstand tagt monatlich und öffentlich. Durch die Vielzahl der Aufgaben und durch das Bestreben, gemeinsame und verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen, können die Sitzungen über drei Stunden dauern.